Prof. Silvia Marcovici


Silvia Marcovici wurde in Rumänien geboren und studierte in Bacau und Bukarest bei Stefan Gheorghiu. Im Alter von 16 Jahren gab sie ihr internationales Debüt in einem von Bruno Maderna geleiteten Konzert in Den Haag. Beim renommierten Marguerite-Long-/Jacques-Thibaud-Wettbewerb errang sie 1969 den Deuxième Grand Prix (der erste Preis wurde in dem Jahr nicht vergeben), im Folgejahr gewann sie den George Enescu-Wettbewerb in Bukarest. Ein wichtiger Meilenstein ihrer Karriere war ein von der DECCA mitgeschnittener Auftritt mit dem London Symphony Orchestra 1972 unter der Leitung von Leopold Stokowski, bei dem sie das Glazunov-Konzert spielte.

Sie arbeitete mit zahlreichen berühmten Dirigenten, darunter Erich Leinsdorf, Claudio Abbado, Simon Rattle, Riccardo Muti, André Prévin und Zubin Mehta. Darüber hinaus widmet sie sich intensiv der Kammermusik, wo unter anderem Pascal Rogé und Boris Berezovksy, ebenso wie ihre Kinder Aimo Pagin und Sarah Pagin zu ihren Partnern zählen.

Zu ihren Einspielungen zählen Aufnahmen der Konzerte von Sibelius (mit Neeme Järvi) und Carl Nielsen (mit Yoel Levi).

Aktuell hat sie eine Professur an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz inne.